Starre versus pendelnde Montage
Im Gegensatz zu horizontalen Anwendungen, bei denen ein pendelndes Endstück Fluchtungsfehler ausgleicht, empfehlen wir vertikal meist eine starre Montage. Dies verhindert das Aufschwingen der Kette beim Anfahren und Bremsen. Nutzen Sie KMA-Endstücke, die die Kette stabil zur Wand oder zum Mast positionieren.
Essenzielle Zugentlastung
Bei einer vertikalen Kette zieht die Schwerkraft die flexiblen Leitungen nach unten. Ohne gute Zugentlastung hängt das gesamte Gewicht an den Steckern oder Klemmen. Zudem können Leitungen im Bogen „absacken“. Nutzen Sie robuste Bügel- oder Blockschellen, die den Mantel an beiden Endstücken sicher fixieren.
Unterstützung und Führung
Bei Hüben über 5 Metern oder Beschleunigungen über 10 m/s² muss die Energiekette seitlich unterstützt werden. Dies kann durch ein U-Profil oder einfache Führungsbleche erfolgen. Achten Sie darauf, dass die Kette an der Rückseite frei atmen kann. Bei stehenden Anwendungen ist eine Unterstützung gegen Knicken (Buckling) Pflicht.
| Parameter | Frei hängend | Mit Führung |
|---|---|---|
| Max. slaglengte | Tot 5 m | Tot 50+ m |
| Max. versnelling | 5 m/s² | Tot 50 m/s² |
| Trekontlasting | Verplicht (beide zijden) | Verplicht (beide zijden) |
| Montagetype | Liefst rigide (KMA) | Rigide (KMA) |
Häufige Fragen
- Darf eine vertikale Kette im Bogen „knicken“?
- Nein, der Biegeradius muss auch vertikal eingehalten werden. Wenn die Kette durchhängt oder sich verformt, wählen Sie einen größeren Radius oder eine stabilere Serie.
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